Um Vergiftungen durch Verbraucherprodukte erfolgreich zu behandeln, müssen die Rezepturen bekannt sein
Trinkt ein Kind versehentlich Reinigungsmittel, kann schnelle Hilfe lebensrettend sein. Bei Unfällen mit Haushaltschemikalien müssen Ärzte wissen, welche Stoffe das Produkt enthält. Nur dann können sie gezielt behandeln. Doch häufig haben sie nur unvollständige Informationen, weil die eindeutige Identifizierung von Produkten über den Handelsnamen mit zahlreichen Problemen verbunden ist. Ein neues Produktkennzeichnungselement wird dringend benötigt, damit die Inhaltsstoffe bei unerwünschten Wirkungen und vor allem in Notfällen schnell ermittelt werden können. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat auf der Grundlage von Vorarbeiten der BfR-Kommission „Bewertung von Vergiftungen“ jetzt ein einheitliches und für den Verbraucher gut sichtbares Identifizierungselement entworfen.
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